Murderbot ist eine wirklich richtig gute SciFi Serie

Ich hab die Tage beim Schauen von Murderbot irgendwann gemerkt, dass mich hier nicht nur die Handlung hält, sondern diese stille, fast spröde Art, wie alles erzählt wird. Wie die Buch Fans unter uns wissen, galt die Vorlage lange als schwer verfilmbar, gerade wegen der vielen inneren Gedanken und dieser seltsamen Mischung aus Thriller, Comedy und einer Figur, die mit Menschen eher ringt, als dass sie sich ihnen öffnet. Und trotzdem funktioniert es. Vielleicht sogar genau deshalb.

Ich mag, dass die Serie nicht dauernd beweisen will, wie klug sie ist. Sie ist es einfach. Das trockene Voiceover, die distanzierte Beobachtung, der feine Sarkasmus, all das wirkt erstaunlich ehrlich. Alexander Skarsgård gibt dieser Figur etwas Kühles, aber nie Leeres. Und die kurzen Folgen machen das Ganze noch konzentrierter, fast eleganter. Man schaut weiter, obwohl man eigendlich kurz pausieren wollte.

Dass schon Staffel 2 kommt, freut mich wirklich. Murderbot ist für mich keine laute Sensation, sondern etwas Besseres, eine wirklich richtig gute SciFi Serie, die noch eine Weile im Kopf bleibt. Hier ist der Trailer dazu. Aber gebt euch einfache inen Ruck und fangt einfach euren Binge Watch an. Ihr werrdet es nicht bereuen.

Der Frontman von Squid Game als Hauptfigur? Büdde, Büdde, Netflix!

Also wenn ich mir jetzt was (belangloses) wünschen könnte, dass fix das. Ich hätte nie gedacht, dass mich eine Serie wie Squid Game so lange beschäftigt. Aber da sitz ich nun, fast vier Jahre nach Staffel 1, und bin nervöser denn je. Nicht nur, weil am 27. Juni die dritte und finale Staffel erscheint, sondern wegen einer ganz bestimmten Figur: dem Frontman.

Und ja, ich weiß, er war schon immer faszinierend. Doch was Lee Byung-Hun kürzlich in der Tonight Show gesagt hat, hat mich aufhorchen lassen. Als Jimmy Fallon ihn direkt auf ein mögliches Spin-off ansprach, drückte er mit einem Grinsen auf Ja. Kein langes Reden, keine PR-Floskeln, einfach nur ein Knopfdruck. Und dann dieses

„Es gibt eine Möglichkeit, aber wir wissen nie, was passiert“

Es klang vorsichtig. Fast zu vorsichtig. Als hätte er mehr gewusst, als er sagen durfte. Hier auf Korea Herald kann man meher dazu nachlesen.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich die Figur des Frontmans so beschäftigt. Er bleibt auf Distanz, verbirgt sich hinter einer Maske, wählt seine Worte mit Bedacht. Und trotzdem spürt man: Da steckt mehr dahinter. In der zweiten Staffel wurde das bereits angedeutet, aber die dritte soll nun endgültig zeigen, was wirklich in ihm vorgeht. Und falls es tatsächlich eine eigene Serie geben sollte, dann könnte genau das vertieft werden. Seine Vergangenheit. Seine Beweggründe. Seine Schuld, vielleicht auch sein Schmerz.

Ich liebe es, wenn Serien nicht nur unterhalten, sondern Charaktere zum Leben erwecken, mit allen Widersprüchen. Der Frontman hat das Potenzial, uns mit genau diesen Fragen zu konfrontieren. Nicht alles ist schwarz oder weiß. Und vielleicht ist gerade das das Faszinierende: die Grautöne.

Was, wenn der Frontman nicht nur der Böse ist, sondern ein Opfer seiner Umstände? Würden wir ihn anders sehen? Ich bin bereit, tiefer einzutauchen. Hoffentlich Netflix auch. Also nochmal von mir zum Schluss ein dickes BÜDDE BÜDDE!

Maverick mit Mel Gibson ist auch nach 20 Jahren noch ein sehenswerter Streifen

Maverick ist einer jener Filme, die einem einfach im Gedächtnis bleiben. Man kennt da einfach jede Szene, jede Pointe und trotzdem freut man sich wie ein kleines Kind, wenn man sie wieder sieht. „Maverick“ ist für mich genau so ein Film. Früher hab ich ihn natürlich auf Deutsch gesehen. Eh klar, da war mein Englisch einfach zu schlecht. Aber diesmal hab ich mir gedacht: Warum nicht mal in Englisch, im Original eben? Und ich sag’s euch: Es zahlt sich aus.

Der Humor funktioniert im Original einfach noch ein Stück besser. Die Dynamik zwischen Mel Gibson, Jodie Foster und James Garner ist sowieso einfach unschlagbar. Besonders Garner, der übrigens im Original die Rolle gespielt hat, die Mel Gibson im Film übernimmt, hat eine Präsenz, die dem Ganzen noch mehr Charme verleiht. Diese Mischung aus Western, Poker und augenzwinkernder Selbstironie macht den Film für mich einzigartig.

Falls ihr den Film noch nicht kennt (was ich fast echt nicht glauben kann, aber just in case): „Maverick“ erzählt die Geschichte eines charmanten Pokerspielers im Wilden Westen, der versucht, genug Geld zusammenzukratzen, um an einem großen Turnier teilzunehmen. Dabei gerät er in die verrücktesten Situationen, trifft auf windige Gestalten und hat eine ziemlich verdächtige Glückssträhne. Alles in allem: ein genial unterhaltsamer Mix aus Western, Abenteuer und Comedy.

Kleiner Fun Fact für Film Fans. Wusstet ihr, dass Regisseur Richard Donner damals auch „Lethal Weapon“ gemacht hat? Kein Wunder also, dass es eine kleine, aber geniale Anspielung gibt: In einer Szene taucht plötzlich Danny Glover als Bankräuber auf, und für einen kurzen Moment merkt man, dass sich Mel Gibson und er erkennen. Inklusive der passenden „Lethal Weapon“-Musik im Hintergrund. Einfach grandios!

Übrigens: Jodie Foster und Mel Gibson sind nach dem Dreh tatsächlich richtig gute Freunde geworden. Sie haben später sogar nochmal zusammengearbeitet. Wahrscheinlich zocken sie bis heute Poker miteinander, das würd ich zu gern mal sehen. Haha..

Egal, wie oft ich ihn anschaue: „Maverick“ verliert für mich nichts von seinem Charme. Gerade in einer Zeit, in der so viele Filme nur noch auf Special Effects setzen, ist es erfrischend, einen Film zu sehen, der mit cleverem Humor, tollen Darstellern und einer spannenden Geschichte punktet.

Falls ihr ihn auch mal (wieder) sehen wollt, kann ich euch nur empfehlen, die englische Version auszuprobieren. Und falls ihr ein bisschen in Nostalgie schwelgen wollt. Hier ist die Titelmelodie, in der Mel Gibson und James Garner auch mit dabei sind.

John Wick Alternativen zur Überbrückung der Wartezeit

John Wick 4 wird aktuell gedreht, wenn ich richtig informiert bin und bis unser liebster Profi Killer wieder die halbe Unterwelt umnietet, gibt es dank Hollywoods fehlender Kreativität paar Alternativen zum Anschauen, um die Wartezeit zum neusten John Wick Film zu überbrücken. Nicht einen Film sondern gleich 2 Filme kommen im gleichen Theme daher wie John Wick.

Erster Film wöre „Nobody“ mit Better Call Saul Schauspieler Bob Odenkirk, der vom John Wick Produzenten David Leitch gemacht wurde und praktisch „John Wick“ als Familienvater zeigt :D

Zweiter Film wäre „The Protégé“ mit Maggie Q, Samuel L. Jackson und Michael Keaton in den Hauptrollen, wo Maggie Q irgendwie an ihre „Nikita“ Serien Vergangenheit anschliesst. Das Filmstudio, welches den Film veröffentlich, richtig geraten, das selbe wie John Wick, nämlich Lionsgate :D Man weist sogar EXTRA darauf hin, haha!

https://www.youtube.com/watch?v=9hcqVYCqGMg

Beide John Wick Verschnitte sehen gut aus und ich werd mir beide ansehen natürlich. Werde dann berichten, ob die Filme etwas taugen oder nicht und euch Bescheid geben. Nobody kann man irgendwie schon streamen, muss nur schauen wo und wie, auf Nikita bzw The Protégé müssen wir uns noch bis August gedulden :D

Wie war Dwayne Johnson in seiner Kindheit und Jugend?

Wer immer wissen wollte, wie Dwayne Johnson in seiner Kindheit und Jugend war und wie er zu einem der einflussreichsten Hollywood Größen wurde, kann das in der neuen NBC Serie „Young Rock“ erfahren. Es gibt jetzt endlich auch einen ersten Teaser Trailer zur Serie mit „The Rock“, wo natürlich Dwayne Johnson, Adrian Groulx, Bradley Constant, Uli Latukefu, Stacey Leilua, Joseph Lee Anderson und Ana Tuisila die Hauptrollen spielen werden.

„Die Comedyserie „Young Rock“ handelt von der ereignisreichen Kindheit des Hollywood-Stars Dwayne Johnson. Er hat oft den Wohnsitz wechseln müssen und ging in Hawaii, Tennessee und Pennsylvania zur Highschool. Außerdem geriet er mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt. Er wurde etwa mehrfach wegen Diebstahl, Betrug und Gewaltdelikten verhaftet, bevor er 17 wurde. Johnson wird sowohl Executive Producer als auch ein Castmitglied sein. Er soll dabei in jeder Episode auftauchen.“

Klingt gut wie ich finde. Einziges Problem: wie kann ich das von hier aus ansehen? Ich hab kein NBC, werde also schauen müssen, wo ich Young Rock streamen kann oder einfach hoffen, dass Apple TV oder Netflix die Serie einkauft und zum Streaming anbietet. Ist ja noch bissi Zeit hin, am 16 Februar soll die TV Serie an den Start gehen!