Der Frontman von Squid Game als Hauptfigur? Büdde, Büdde, Netflix!

Also wenn ich mir jetzt was (belangloses) wünschen könnte, dass fix das. Ich hätte nie gedacht, dass mich eine Serie wie Squid Game so lange beschäftigt. Aber da sitz ich nun, fast vier Jahre nach Staffel 1, und bin nervöser denn je. Nicht nur, weil am 27. Juni die dritte und finale Staffel erscheint, sondern wegen einer ganz bestimmten Figur: dem Frontman.

Und ja, ich weiß, er war schon immer faszinierend. Doch was Lee Byung-Hun kürzlich in der Tonight Show gesagt hat, hat mich aufhorchen lassen. Als Jimmy Fallon ihn direkt auf ein mögliches Spin-off ansprach, drückte er mit einem Grinsen auf Ja. Kein langes Reden, keine PR-Floskeln, einfach nur ein Knopfdruck. Und dann dieses

„Es gibt eine Möglichkeit, aber wir wissen nie, was passiert“

Es klang vorsichtig. Fast zu vorsichtig. Als hätte er mehr gewusst, als er sagen durfte. Hier auf Korea Herald kann man meher dazu nachlesen.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich die Figur des Frontmans so beschäftigt. Er bleibt auf Distanz, verbirgt sich hinter einer Maske, wählt seine Worte mit Bedacht. Und trotzdem spürt man: Da steckt mehr dahinter. In der zweiten Staffel wurde das bereits angedeutet, aber die dritte soll nun endgültig zeigen, was wirklich in ihm vorgeht. Und falls es tatsächlich eine eigene Serie geben sollte, dann könnte genau das vertieft werden. Seine Vergangenheit. Seine Beweggründe. Seine Schuld, vielleicht auch sein Schmerz.

Ich liebe es, wenn Serien nicht nur unterhalten, sondern Charaktere zum Leben erwecken, mit allen Widersprüchen. Der Frontman hat das Potenzial, uns mit genau diesen Fragen zu konfrontieren. Nicht alles ist schwarz oder weiß. Und vielleicht ist gerade das das Faszinierende: die Grautöne.

Was, wenn der Frontman nicht nur der Böse ist, sondern ein Opfer seiner Umstände? Würden wir ihn anders sehen? Ich bin bereit, tiefer einzutauchen. Hoffentlich Netflix auch. Also nochmal von mir zum Schluss ein dickes BÜDDE BÜDDE!