Leberkas Pepi in Linz (Hauptbahnhof Empfehlung!)

Immer wieder ein Pflichtbesuch am Linzer Hauptbahnhof. Von was euer Manfred hier wieder quatscht? Vom Leberkas Pepi in Linz! Jedes Mal, wenn ich in Linz am Hauptbahnhof bin, gehört der Weg zum Leberkas Pepi für mich inzwischen fast schon dazu. Kaum dort angekommen, steigt einem dieser unverwechselbare Duft entgegen und plötzlich hat es keine Eile mehr. Ich hab meine Semmerl genommen, den ersten Bissen gemacht und musste einfach grinsen. Denn genau diese Mischung aus knuspriger Kruste, saftigem Leberkas und frischer Semmel funktioniert einfach.

Auf jeden Fall merkt man, dass hier ständig etwas los ist. Also bissi Geduld muss man hier und da schom mitbringen mit dem dazupassenden Hunger. Das Essen ist heiß und frisch, die Auswahl groß und ich ertappe mich schon dabei, beim nächsten Mal eine andere Sorte probieren zu wollen.

Ich werde bei jedem Linz Besuch wieder beim Leberkas Pepi stehen. Grad sitz och wieder im Zug, hab meine schon meinen Käs-Leberkas verputzt und freu mich für meinen Teil jetzt schon auf die nächste Leberkas Semmerl… auch wenn das vielleicht ein bisserl verrückt klingt. Sooooo gut ist der Leberkas Pepi in Linz nämlich, ohne Scheiss!

Ich war live dabei beim Foo Fighters Konzert in Wien

Schon am Heimweg hab ich gemerkt, Leudde, Leudde, dass dieses Konzert länger nachhallen wird als viele andere. Gestern standen die Foo Fighters endlich wieder in Wien auf der Bühne und nach elf Jahren Wartezeit hat sich jede Minute gelohnt. Echt wirklich JEDE Minute. Denn so eine Stimmung erlebt man nicht alle Tage.

Über 55.000 Menschen und trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, Teil von etwas Persönlichem zu sein. Die Band brauchte keine Pyrotechnik und keine riesigen Showeffekte. Die Musik, die Lichtshow und diese unglaubliche Präsenz von Dave Grohl haben völlig gereicht. Auf jeden Fall war genau diese Ehrlichkeit das, was mich am meisten beeindruckt hat.

Besonders in Erinnerung bleibt mir „Under You“. Tausende Handylichter, fast völlige Ruhe und dann dieser Moment, in dem einfach alles zusammengepasst hat. Später der Wechsel auf die kleine Bühne mitten im Publikum, das war ebenfalls richtig gelungen. Und natürlich „Everlong“ zum Abschluss… besser hätte der Abend garnicht enden können.

Aber ja, ich bin vermutlich noch immer ein bisserl im Konzertmodus. Ich weiß jetzt schon, dass ich beim nächsten Wien Termin wieder dabei sein möchte. Nicht falsch verstehen, nicht jede Band schafft das mit mir. Habt ihr auch solche Konzerte, an die ihr Jahre später noch sofort zurückdenkt?

Colakli war WILD und HEFTIGST GEIL!

Grad wieder zurück von unserem Kurztrip nach Colakli in der Türkei. Im Titel hab ich schon geschrieben, dass es einfach nur WILD und GEIL war. Hammer Stimmung bei einem traumhaften Wetter.

Schon am Freitag war die Stimmung top. Sonne, Meer und dieses Gefühl, endlich einmal nichts erledigen zu müssen. Gleich bei unserem ersten Spaziergang sind mir die eleganten Strandpavillons mit den weißen Vorhängen aufgefallen. Davor haben kräftig pinke Blumen geblüht und dahinter hat das türkisblaue Meer gewartet. Das war sofort Urlaubsmodus pur.

Am Samstag wurde es deutlich wilder. Im Hotelpool war eine riesige Party im Gange. Überall Menschen, Musik, Wasserfontänen und bunte Luftschlangen. Die riesigen Froschfiguren mit Sonnenbrillen waren sowieso der heimliche Star der Show. Denn so viel gute Laune auf einem Fleck sieht man nicht alle Tage!

Am Abend ging es gleich weiter. Eine große Bühne, Lichter, Laser und beleuchtete Heißluftballons haben für eine fast märchenhafte Atmosphäre gesorgt. Ich bin normalerweise nicht der größte Eventfan, aber das war schon richtig cool.

Dazwischen haben wir uns natürlich auch etwas gegönnt. Ein kalter Cocktail, ein Glas Weißwein und Palmen soweit das Auge reicht. Auf jeden Fall einer meiner Lieblingsmomente vom Wochenende.

Und dann war da noch der Strand. Sanfte Wellen, feiner Sand und sogar Parasailing in der Ferne. Mehr Sommer geht fast nicht.

Aber ja, jetzt hat mich der Alltag wieder. Scheiss Montag. Haha. Trotzdem nehme ich jede Menge schöne Erinnerungen mit nach Hause. Und werd wohl diese Woche von der Erfahrungen dort zerren :D

Der wahre Trick zum Glück – Es ist nicht das Ziel, sondern der Weg!

Kabäääääm! Da trifft einen eine Erkenntnis wie ein Schlag ins Gesicht. Aber so richtig. Wow. Gerade eben habe ich ein Video gesehen, das mich genau so erwischt hat. Es meinte gnadenlos, dass die meisten von uns werden ihre Ziele niemals erreichen werden. 92 Prozent. Das muss man sich mal geben. Eine Zahl, die nicht nur erschreckt, sondern auch ehrlich ist.

Zuerst wollte ich widersprechen. Ich dachte mir: „Na geh, so schlimm wird’s nicht sein.“ Aber dann sah ich die Beispiele: David Goggins, Steve Jobs, Kobe Bryant. Menschen, die ihre Ziele nicht als nette Wünsche gesehen haben, sondern als Notwendigkeit. Für sie war es nicht optional, sie hatten schlicht keine andere Wahl.

Und doch, während ich weiter zuhörte, begann ich mich zu fragen: selbst wenn man das Ziel erreicht, was dann? Man steht am Gipfel, blickt um sich und gleich dahinter wartet schon der nächste, noch höhere Berg. Ein ewiger Kreislauf, ohne echtes Ankommen.

Da fiel mir auf: vielleicht ist es gar nicht wichtig, oben zu stehen. Vielleicht ist das eigentliche Glück das Gehen selbst. Die Schritte, das Stolpern, die kleinen Fortschritte. Ich habe oft gemerkt, dass genau diese Momente mehr Bedeutung haben als das Endergebnis.

Am Ende bleibt eine einfache Wahrheit: nicht das Ziel macht das Leben lebenswert, sondern der Weg dorthin.

Hoffentlich bleibt mir meine Mama noch laaaaaange erhalten

Es gibt hier und wieder Tage, die brennen sich einem so richtig hart ins Herz, ohne dass man das vorher irgendwie planen könnte. Und genau so ein Tag war dieser Samstag heute mit meiner Mama. Ganz ohne großes Programm, einfach nur wir beiden, ein Spaziergang, ein paar Sonnenstrahlen und ein Gespräch, das mir definitiv noch lange im Kopf bleiben wird.

Der nahegelegende Park war unser Ausgangspunkt. Die Tulpen standen in voller Blüte, ein richtiges Farbenfeuerwerk in Pink, das sich gegen das satte Grün des Beetes fast aufgedrängt hat. Ich hab schnell noch ein Foto gemacht, bevor wir los sind. Die Sonne war schon am Vormittag recht warm, und die alte Ziegelmauer hat diese Wärme noch verstärkt. Meine Mama hat sich darüber gefreut wie ein kleines Kind, hat jede Blüte genau angeschaut und mir von früher erzählt, wie sie mit ihrer eigenen Mutter früher stundenlang im Garten war.

Wir sind dann den schmalen Weg entlangspaziert, der hinter dem Haus entlangführt. Es war ruhig, nur ein paar Vögel haben gezwitschert, und einmal ist eine Katze über den Weg gehuscht. Mama hat meine Hand genommen, so wie sie das früher gemacht hat, als ich noch klein war. Und dann hat sie plötzlich angefangen zu erzählen.

Es war eine Geschichte, die ich so noch nie gehört hab. Von dem Tag, an dem ich als Kind im Kindergarten eine kleine Bühne bekommen hab, weil ich angeblich so schön gesungen hab. Ich hab das total vergessen. Aber sie hat sich an jedes Detail erinnert: welche Farbe mein Pulli hatte, wie ich gezittert hab vor Aufregung, und wie sie damals so stolz war, dass sie fast geweint hätt. Ich bin da neben ihr gegangen und hab sie nur angeschaut, diese Frau, die mich mein ganzes Leben begleitet hat, die meine Geschichte kennt wie niemand sonst.

Man merkt ihr das Alter jetzt schon an. Sie geht langsamer, braucht manchmal eine kleine Pause. Aber ihr Blick ist hell, wach, voller Leben. Und ich wünsch mir von Herzen, dass das noch lange so bleibt. Dass wir noch viele solcher Tage haben. Solche, an denen es nix braucht außer einem Paar guter Schuhe, ein bissl Sonne und jemanden, der einfach da ist.

Ich hab an dem Tag nichts Großes erwartet, aber ich hab so viel bekommen. Vertrautheit, Erinnerungen, ein Lachen, das wir beide gebraucht haben. Und diesen einen stillen Wunsch: dass meine Mama noch lange bei mir bleibt.